Change Centre

Most comprehensive German survey of members of parliament

Februar 7, 2011

[1]Die gewählten Volksvertreter in Deutschland wollen viel ändern, schätzen ihre eigene Rolle beim gesellschaftlichen Wandel aber sehr gering ein. Mehrheitsmeinung in den Parlamenten ist: Der einzelne Bürger soll doch bitte selbst für Veränderung sorgen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuell größten Deutschen Parlamentarierstudie von Change Centre.

Mehr als jeder dritte Abgeordnete hat mitgemacht

An der Studie hat mehr als jeder dritte Abgeordnete aus dem Bundestag und den Länderparlamenten teilgenommen – bei Parlamentsdebatten ist oft ein geringerer Anteil im Sitzungssaal. Zunächst wurden bereits im Sommer 2010 die Abgeordneten aller Landtage und des Deutschen Bundestags befragt – zum Teil per Post sowie über einen Online-Fragebogen. Die Parteizugehörigkeit der knapp 900 Teilnehmer (über 35 Prozent Teilnahmequote) entspricht fast exakt der realen Verteilung in den deutschen Parlamenten, so dass die Befragung politisch repräsentativ ist. Seit Januar stehen ebenfalls die Antworten von über tausend Abgeordneten der größten deutschen Städte zur Verfügung – damit liegt mit etwa 2.000 Befragten mit Abstand der größte Datenpool zur Veränderungsbereitschaft der politischen Elite Deutschlands vor.

Kurzfassung: Artikel in “Politik und Kommunikation”, Februar 2011[2]
Studienbericht, Teil 1 [3]
Studienbericht, Teil 2[4]
Pressemitteilung von Change Centre Foundation zur Studie [5].

[6]

Haben Sie Interesse an weiteren Projekten von Change Centre? Oder möchten Sie unsere Expertise für Veränderungsprojekte in Ihrem Wirkungskreis einsetzen – in der Konzeption, Umsetzung oder (gutachterlichen) Analyse? Dann schreiben Sie uns eine kurze E-Mail über unser Kontakt-Formular .

Interesse an weiterführenden Auswertungen oder Projekt-Kooperationen? Dann klicken Sie bitte hier.[7]

Endnotes:
  1. [Image]: http://www.change-centre.org/media/2011/02/Reichstag3-e1297191109899.jpg
  2. Kurzfassung: Artikel in “Politik und Kommunikation”, Februar 2011: http://www.change-centre.org/media/2011/02/Parlamentarierstudie_PuK-Artikel_02.2011.pdf
  3. Studienbericht, Teil 1 : http://www.change-centre.org/media/2011/02/TEIL-1-Change-Centre-Foundation_Deutsche-Parlamentarierstudie-09.02.2011..pdf
  4. Studienbericht, Teil 2: http://www.change-centre.org/media/2011/02/TEIL-2-Change-Centre-Foundation_Deutsche-Parlamentarierstudie-09.02.2011..pdf
  5. Pressemitteilung von Change Centre Foundation zur Studie : http://www.change-centre.org/media/2011/02/CC-ALLGEMEINE_Presse-Info-frei_ab_9.2.11_FINAL.pdf
  6. [Image]: http://www.change-centre.org/media/2011/02/Veränderungspräferenzen.jpg
  7. Dann klicken Sie bitte hier.: http://www.change-centre.org/coop/

Source URL: http://change-centre.org/deupas/


Change Centre

A transdisciplinary change concept

Januar 19, 2011

Die Autorin Kora Kristof unternimmt mit dieser Forschungsarbeit den Versuch einer explorativen, transdisziplinären Theoriekonsolidierung. So wird eine umfassende Literaturanalyse verschiedenster, mit Veränderungsprozessen befasster Wissenschaftsdisziplinen, wie Ökonomie, Innovations- und Diffusionsforschung, Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Psychologie vorgenommen und mit Veränderungskonzepten und Alltagstheorien aus der Praxis zusammengeführt. Letztere gehen aus einer Reihe von Interviews mit anerkannten Experten und PraktikerInnen aus Wirtschaft und Politik hervor.
Im Ergebnis wird ein allgemeingültiges, übertragbares Prozessmodell für soziale Veränderungen vorgestellt, welches phasen- und zielgruppenspezifische Erfolgsfaktoren beschreibt. Besondere Beachtung finden darin die Akteurskonstellationen und Eigenschaften von Change Agents, das Timing sowie Unterschiede zwischen der ersten Einführung einer sozialen Innovation und deren breiter Diffusion. Zwar bleibt die Gestaltung von sozialen Veränderungsprozessen eine Kunst, doch wer diese Faktoren berücksichtigt, kann die Erfolgswahrscheinlichkeit seiner Change-Projekten sicherlich erhöhen.

Kristof, Kora. (2010). Models of Change: Einführung und Verbreitung sozialer Innovationen und gesellschaftlicher Veränderungen in transdisziplinärer Perspektive. Zürich: Vdf Hochschulverlag AG

Source URL: http://change-centre.org/a-transdisciplinary-change-concept/


Change Centre

Main hindrances to behavior change: e.g. in ecology

Januar 10, 2011

Eine der grundsätzlichen Forschungsfragen, die uns @change centre beschäftigt, ist die Diskrepanz zwischen Wissen um und sogar Willen zum Veränderungsbedarf einerseits und dem oftmals ausbleibenden, konkreten Verhaltenswandel des/r Einzelnen andererseits. Wieso folgen auf eine geänderte Einstellung nicht zwangsläufig auch veränderte Verhaltensmuster? Was hindert jedes Individuum daran, das persönliche Verhalten den eigenen Einstellungen anzupassen?

Beispiel Umwelt- und Klimabewusstsein: Laut der aktuellen Studie „Umweltbewusstsein 2010 in Deutschland“ des Umweltbundesamtes meinen 72 % der repräsentativ befragten Deutschen, dass sie es sich vorstellen können oder bereits planen, Ökostrom zu nutzen. Aber nur 8 % derselben Befragten haben bereits tatsächlich auf Ökostrom umgestellt, um ein konkretes Beispiel anzuführen.
Neben monetären Gründen – neun von zehn Befragten lehnen einen Aufpreis von mehr als 10% für umweltfreundlichere Produkte ab – hindert vor allem die Wahrnehmung, nicht ich persönlich, sondern Politik und Wirtschaft/Industrie können einen entscheidenden Beitrag für ein verbessertes Klima leisten, die Bürger an konkreten Verhaltensänderungen. Zu demselben Ergebnis kommt eine Eurobarometerbefragung von 2009, welche nach den Gründen fragt, persönlich den Klimawandel nicht zu bekämpfen.

Um es mit den Worten eines sehr lesenswerten Aufsatzes von Udo Kuckartz (http://www.klimabewusstsein.de/dateien/Kuckartz_2010_Nicht%20hier%20nicht%20jetzt.pdf) zusammenzufassen: „Nicht ich“! – Lieber auf Politik und Wirtschaft schieben. Was seiner Meinung nach immerhin den Vorteil bietet, dass eine positive Akzeptanzstimmung für politische Maßnahmen in der Bevölkerung vorhanden sei.

Dennoch meinen wir @change centre, dass jede/r Einzelne (einschließlich uns selbst) auch von der Wichtigkeit und auch den eigenen Vorteilen eines individuellen Verhaltenswandels überzeugt werden kann und sollte.

CAR

Source URL: http://change-centre.org/behavior/


Change Centre

Most comprehensive survey of MoPs in Germany

September 8, 2010

Die Change Centre Stiftung hat in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sämtliche Abgeordneten des Bundestags sowie der Landtage zu ihren gesellschaftspolitischen Veränderungsvorlieben befragt.
Joachim Klewes, Gründer der Change Centre Stiftung und Honorarprofessor an der Universität Düsseldorf, begrüßt die sehr hohe Rücklaufquote von knapp 36%: „Für die Aussagekraft eines solch zukunftsweisenden Projekts über den sozialen Wandel in Deutschland ist ein hoher Rücklauf zwingend erforderlich. Dank der breiten Teilnahme aus Bundestag und allen Landtagen haben wir dies klar erreicht.“
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel den langfristigen gesellschaftlichen Wandlungsbedarf sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zu ergründen. Erfragt wurde wie stark sich Bürger, Staat und Wirtschaft in Bereichen wie Bildung, Energieversorgung, Gesundheit und Migration aus Sicht der Politik ändern müssten, um Deutschland zukunftsfähig zu machen – beispielsweise: „Sollten sich Männer künftig stärker an der Kindererziehung beteiligen, um so zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beizutragen?“
Damit bildet die Studie eine gute Grundlage für weitere Expertenbefragungen zu Veränderungsprozessen – beispielsweise in Kommunen, Wirtschaft oder dem europäischen Ausland.

Die Ergebnisse der Deutschen Parlamentarierstudie werden im Herbst 2010 veröffentlicht werden.
Einen ersten Kurzbericht finden Sie hier.[1]

Endnotes:
  1. Einen ersten Kurzbericht finden Sie hier.: http://www.change-centre.org/media/2010/09/DEUPAS-Kurzinfo_Stand29_09_10.pdf

Source URL: http://change-centre.org/aktuell-groste-parlamentsstudie-deutschlands/


Change Centre

CC with Germany’s largest parliament study currently

September 8, 2010

Die Change Centre Stiftung hat in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sämtliche Abgeordneten des Bundestags sowie der Landtage zu ihren gesellschaftspolitischen Veränderungsvorlieben befragt.
Joachim Klewes, Gründer der Change Centre Stiftung und Honorarprofessor an der Universität Düsseldorf, begrüßt die sehr hohe Rücklaufquote von knapp 36%: „Für die Aussagekraft eines solch zukunftsweisenden Projekts über den sozialen Wandel in Deutschland ist ein hoher Rücklauf zwingend erforderlich. Dank der breiten Teilnahme aus Bundestag und allen Landtagen haben wir dies klar erreicht.“
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel den langfristigen gesellschaftlichen Wandlungsbedarf sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zu ergründen. Erfragt wurde wie stark sich Bürger, Staat und Wirtschaft in Bereichen wie Bildung, Energieversorgung, Gesundheit und Migration aus Sicht der Politik ändern müssten, um Deutschland zukunftsfähig zu machen – beispielsweise: „Sollten sich Männer künftig stärker an der Kindererziehung beteiligen, um so zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beizutragen?“
Damit bildet die Studie eine gute Grundlage für weitere Expertenbefragungen zu Veränderungsprozessen – beispielsweise in Kommunen, Wirtschaft oder dem europäischen Ausland.

Die Ergebnisse der Deutschen Parlamentarierstudie werden im Herbst 2010 veröffentlicht werden.

Source URL: http://change-centre.org/cc-with-germany%e2%80%99s-largest-parliament-study-currently-2/


Change Centre

How to overcome change resistance

Mai 31, 2010

Changing one’s behaviour is oftentimes very difficult, though the desired change seems reasonable and logical. Coevally, psychological research shows that the human brain is composed of two diverging systems concerning decision making: The rational one and the emotional one.
The authors, Chip and Dan Heath, build on these findings theoretically and state that in order to achieve behaviour change, both parts of the brain have to be in line with the aspired aim. They underline the practical validity of this concept by a great variety of real life examples:
From individually altering one’s recycling habits to convincing others of consuming healthier food, from rebranding one’s business to overcoming corruption in governments, all these cases demonstrate very convincingly the way of overcoming change reluctance. This book is highly recommended for business executives as well as all human beings fighting for individual change.

Heath, C. & Heath, D. (2010). SWITCH. How to change things when change is hard. Broadway Business

Source URL: http://change-centre.org/how-to-overcome-change-resistance/


Change Centre

Marketing Public Health: Strategies to Promote Social Change

Februar 5, 2010

The competition for public resources and media attention in mind, an effective marketing campaign is the crucial key factor for the promotion of social change. In order to successfully promote public health, practitioners in government and private business have to gain knowledge about the basics of marketing campaigns, from planning to implementation and evaluation.
The authors therefore provide the latest research on social marketing and communication along with brand-new case studies, written by well-known experts on how to apply these strategies. Different approaches are offered to address “upstream” changes in policy and social environments as well as traditional “downstream” theories to promote health behaviour change at the individual level.
This book is exceptional in offering these social marketing basics exclusively for the public health environment, including worksheets for practitioners and students as well as further reading recommendations.

Siegel, M. & Doner Lotenberg, L. (2007). Marketing Public Health: Strategies to Promote Social Change, 2nd ed. Sudburry: Jones & Bartlett Publishers

Source URL: http://change-centre.org/marketing-public-health-strategies-to-promote-social-change/