Change Centre

Values Study 2011: Ergebnisse verfügbar

August 7, 2011

Trotz der aktuell viel diskutierten Ausrichtung der Konservativen zeigen Unionsparlamentarier die größten Übereinstimmungen mit ihren Wählern in Sachen Werteverständnis. Zwischen Parteien und Wählern des linken Spektrums hingegen bestehen weit größere Differenzen bei der Nennung zentraler Werte. Das ist nur eines der Ergebnisse der groß angelegten Wertestudie 2011, durchgeführt vom Kölner Marktforschungsinstituts YouGov Deutschland und der Change Centre Foundation. Hierfür wurden 549 Abgeordnete aus Kommunal- und Landesparlamenten und dem Bundestag repräsentativ, sowie 2000 Bundesbürger ab 16 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt. Einen Bericht zur Wertestudie können Sie hier[1] downloaden.

Endnotes:
  1. hier: http://www.change-centre.org/media/2011/08/Wertestudie_2011_Ergebnisbericht_f_Website.pdf

Source URL: http://change-centre.org/values-study-2011-results-available/


Change Centre

Most comprehensive German survey of members of parliament

Februar 7, 2011

[1]Die gewählten Volksvertreter in Deutschland wollen viel ändern, schätzen ihre eigene Rolle beim gesellschaftlichen Wandel aber sehr gering ein. Mehrheitsmeinung in den Parlamenten ist: Der einzelne Bürger soll doch bitte selbst für Veränderung sorgen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuell größten Deutschen Parlamentarierstudie von Change Centre.

Mehr als jeder dritte Abgeordnete hat mitgemacht

An der Studie hat mehr als jeder dritte Abgeordnete aus dem Bundestag und den Länderparlamenten teilgenommen – bei Parlamentsdebatten ist oft ein geringerer Anteil im Sitzungssaal. Zunächst wurden bereits im Sommer 2010 die Abgeordneten aller Landtage und des Deutschen Bundestags befragt – zum Teil per Post sowie über einen Online-Fragebogen. Die Parteizugehörigkeit der knapp 900 Teilnehmer (über 35 Prozent Teilnahmequote) entspricht fast exakt der realen Verteilung in den deutschen Parlamenten, so dass die Befragung politisch repräsentativ ist. Seit Januar stehen ebenfalls die Antworten von über tausend Abgeordneten der größten deutschen Städte zur Verfügung – damit liegt mit etwa 2.000 Befragten mit Abstand der größte Datenpool zur Veränderungsbereitschaft der politischen Elite Deutschlands vor.

Kurzfassung: Artikel in “Politik und Kommunikation”, Februar 2011[2]
Studienbericht, Teil 1 [3]
Studienbericht, Teil 2[4]
Pressemitteilung von Change Centre Foundation zur Studie [5].

[6]

Haben Sie Interesse an weiteren Projekten von Change Centre? Oder möchten Sie unsere Expertise für Veränderungsprojekte in Ihrem Wirkungskreis einsetzen – in der Konzeption, Umsetzung oder (gutachterlichen) Analyse? Dann schreiben Sie uns eine kurze E-Mail über unser Kontakt-Formular .

Interesse an weiterführenden Auswertungen oder Projekt-Kooperationen? Dann klicken Sie bitte hier.[7]

Endnotes:
  1. [Image]: http://www.change-centre.org/media/2011/02/Reichstag3-e1297191109899.jpg
  2. Kurzfassung: Artikel in “Politik und Kommunikation”, Februar 2011: http://www.change-centre.org/media/2011/02/Parlamentarierstudie_PuK-Artikel_02.2011.pdf
  3. Studienbericht, Teil 1 : http://www.change-centre.org/media/2011/02/TEIL-1-Change-Centre-Foundation_Deutsche-Parlamentarierstudie-09.02.2011..pdf
  4. Studienbericht, Teil 2: http://www.change-centre.org/media/2011/02/TEIL-2-Change-Centre-Foundation_Deutsche-Parlamentarierstudie-09.02.2011..pdf
  5. Pressemitteilung von Change Centre Foundation zur Studie : http://www.change-centre.org/media/2011/02/CC-ALLGEMEINE_Presse-Info-frei_ab_9.2.11_FINAL.pdf
  6. [Image]: http://www.change-centre.org/media/2011/02/Veränderungspräferenzen.jpg
  7. Dann klicken Sie bitte hier.: http://www.change-centre.org/coop/

Source URL: http://change-centre.org/deupas/


Change Centre

Behörden-Umbau: Organisationskultur als Erfolgsfaktor

Dezember 11, 2010

Erst das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit der Zusammenlegung der staatlichen deutschen Entwicklungshilfe, dann auf Vorschlag der Weise-Reformkommission der komplette Umbau des Bundesverteidigungsministeriums und nun aktuell der Fusionsplan der Werthebach-Kommission, der die Zusammenlegung von Bundeskriminalamt und Bundespolizei empfiehlt:

Erstaunlich viele Change-Projekte in großen deutschen Behörden werden aktuell angekündigt – aber wie steht es um die Erfolgsaussichten? Und wie wird eigentlich ihr Erfolg genau definiert? Während das Hauptaugenmerk der politischen und medialen Beobachter zur Zeit vor allem auf den neuen Kompetenzzuschneidungen und möglichen Konsequenzen für die Hauptsitze der betroffenen Einrichtungen liegt, möchten wir @change centre einen weiteren Aspekt in den Mittelpunkt rücken, welcher gerade im ansonsten selten von Wandlungsprozessen betroffenen staatlichen Sektor, bei Behörden und Ministerien zu wenig beachtet wird: Die Integration verschiedener Arbeits- und Führungskulturen.

Jede Behörde, jede große Verwaltungseinheit bildet im Laufe der Jahre ihre eigene Organisationskultur aus. Sie äußert sich in ganz unterschiedlichen Denk- und Handlungsmustern – und in deutlich unterscheidbaren Führungs-Usancen. Was in der Industrie heute selbstverständlich ist, scheint in der öffentlichen Verwaltung noch die Ausnahme zu sein: Nur systematisches und einfühlsames Integrationsmanagement, das über die üblichen funktionalen Abstimmungsprozesse hinausgeht, kann dazu beitragen, das Innenleben der Behörden mit ihren spezifischen Arbeitskulturen einander anzugleichen – oder auch auf längere Zeit fruchtbar miteinander leben zu lassen. Beispiel: Wie das bisherige Konkurrenzdenken beispielsweise zwischen dem BKA und der Bundespolizei durch ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl ersetzen, und zwar auf allen Ebenen?

Die Zusammenlegung der GTZ, des DED und Inwent zur Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zeigt beispielhaft, dass ein neues Führungsgremium mit den sieben bisherigen, männlichen Einzelgeschäftsführern noch keinen wirklichen CHANGE bedeutet: Ein solches Führungsgremium etwa ohne eine Frau zu besetzen, löst schon jetzt interne und externe Kritik aus. Eine Fusion ist doch mehr als eine einfache Zusammenlegung alter Strukturen, sie muss Raum für gänzlich Neues schaffen. Erfolgreich wird sie in jedem Fall nur dann sein, wenn sie die Betroffenen frühzeitig und gezielt daran beteiligt.
(CAR)

Source URL: http://change-centre.org/behoerden_umbau/


Change Centre

Most comprehensive survey of MoPs in Germany

September 8, 2010

Die Change Centre Stiftung hat in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sämtliche Abgeordneten des Bundestags sowie der Landtage zu ihren gesellschaftspolitischen Veränderungsvorlieben befragt.
Joachim Klewes, Gründer der Change Centre Stiftung und Honorarprofessor an der Universität Düsseldorf, begrüßt die sehr hohe Rücklaufquote von knapp 36%: „Für die Aussagekraft eines solch zukunftsweisenden Projekts über den sozialen Wandel in Deutschland ist ein hoher Rücklauf zwingend erforderlich. Dank der breiten Teilnahme aus Bundestag und allen Landtagen haben wir dies klar erreicht.“
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel den langfristigen gesellschaftlichen Wandlungsbedarf sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zu ergründen. Erfragt wurde wie stark sich Bürger, Staat und Wirtschaft in Bereichen wie Bildung, Energieversorgung, Gesundheit und Migration aus Sicht der Politik ändern müssten, um Deutschland zukunftsfähig zu machen – beispielsweise: „Sollten sich Männer künftig stärker an der Kindererziehung beteiligen, um so zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beizutragen?“
Damit bildet die Studie eine gute Grundlage für weitere Expertenbefragungen zu Veränderungsprozessen – beispielsweise in Kommunen, Wirtschaft oder dem europäischen Ausland.

Die Ergebnisse der Deutschen Parlamentarierstudie werden im Herbst 2010 veröffentlicht werden.
Einen ersten Kurzbericht finden Sie hier.[1]

Endnotes:
  1. Einen ersten Kurzbericht finden Sie hier.: http://www.change-centre.org/media/2010/09/DEUPAS-Kurzinfo_Stand29_09_10.pdf

Source URL: http://change-centre.org/aktuell-groste-parlamentsstudie-deutschlands/


Change Centre

International perspectives on educational change

März 20, 2010

Written by the leading educational researchers around the world, this international miscellany provides a diversified review of the educational change and its’ implementation research. It depicts lessons learned from past school reforms and community organizing for change, thereby pointing out the critical factors for success under diverging circumstances.
The book’s concern is to bridge the existing gap between research findings on educational change and the actual policy making process in order to fully unleash all potentials of the knowledge society. The concluding chapter focuses on teachers as those learning to lead the change at the forefront.
All readers with academic interest in the topic as well as policy makers and practitioners in the field of educational reform will find sound impulses for their work in this basal book.

Sugrue, C. (Ed.) (2008). The future of educational change: International perspectives. London, New York: Routledge

Source URL: http://change-centre.org/international-perspectives-on-educational-change/


Change Centre

Conference: Knowledge, Culture and Change in Montréal

Februar 24, 2010

The primary interest of the conference is knowledge-based social and economic change. It is part of an annually held series of international conferences on change.
The past 15 years have been defined by unprecedented fast advances in information and communications technologies, which have led to the emergence of a knowledge-based global economy. Know-how of the internet and related technologies has become an essential cultural tool, needed in all kinds of work and social environments.
The perspective of the conference will range from the big picture of change, to detailed case studies, both addressed by internationally recognised experts in the field. It will combine both a theory driven approach and practical strategies for action. The general themes of the conference are:

• Knowledge and Knowledge Management
• Organisational Culture, Organisational Change, Business Ethics
• Clients, Customisation, Markets
• Communications, Collaborative Cultures, Teams
• Leadership, Decision Making
• Learning Organisations, Education, Training
• Human Resources
• Diversity, Globalisation, Development
• Technologies
• Networks

The call for papers is still open till March 11th.

What: “10th International Conference on Knowledge, Culture and Change in Organisations”
When: 26 – 29 July 2010
Where: École des Hautes Études Commerciales (HEC), Montréal, Canada
How much: $ US 200 (virtual registration), $ US 300 (students), $ US 350 (one-day), $ US 450 (full registration), $ US 550 (full registration+presentation fee)

Further information: http://theorganisation.com/conference-2010/

Source URL: http://change-centre.org/conference-knowledge-culture-and-change-in-montreal/


Change Centre

Workshop: Demographic Change Processes

Februar 18, 2010

Demographic change is one of the central topics of the political discourse in Western societies, especially in Germany with its overaged population. How can this change process be managed? Can German society cope with more and more older people? What does a declining workforce mean for the countries competitiveness in a globalised economy?
The German Federal Agency for Civic Education (bpb.de[1]) is holding a seminar on these and further questions. The most likely scenarios and their impact on central policy areas will be highlighted and discussed.

What: bpd Workshop – “Demographie und politische Bildung”
When: February 24th – 26th 2010
Where: Roncalli-Haus, Josef-Metzger-Str. 12/13, 39104 Magdeburg, Germany
How much: 60 €

Further information: http://www1.bpb.de/veranstaltungen/MG257S,0

Endnotes:
  1. bpb.de: http://www.bpb.de

Source URL: http://change-centre.org/workshop-demographic-change-processes/


Change Centre

Balanced Scorecard for government and nonprofit agencies

Februar 17, 2010

Efficiency is not solely reserved to private companies. Mapping your organization’s environment and identifying and awakening all potential resources are pivotal to the success of every public sector agency or initiative.
So as “measurement matters”, this book fills the void between literature on change management methods and the work of nonprofit organizations. The step-by-step application advice of the Balanced Scorecard approach is the great strengths of this very practical guide.

The highly regarded author Paul Niven translates the general theoretical assumptions for an organization’s success into the specific requirements of government and nonprofit agencies. Drawing upon his long-time experience in applying BSC in the private and public sector, he additionally provides the reader with the best practice example of the city of Charlotte.

Niven, P. (2008). Balanced scorecard step-by-step for government and nonprofit agencies, 2nd ed. Hoboken: John Wiley & Sons

Source URL: http://change-centre.org/balanced-scorecard-for-government-and-nonprofit-agencies/